Hannovers Aufwärtstrend gestoppt

Der VfL Bochum schlägt Hannover 96 mit 2:1 (Photo by FIRO/FIRO/SID/)

Hannover – Der Aufwärtstrend von Hannover 96 ist gestoppt. Die Leistung in der ersten Halbzeit war inakzeptabel. 96 steigerte sich durch die eingewechselten Ducksch und Stendera in der zweiten Hälfte, kam aber nicht mehr zum Ausgleich.

Der Aufwärtstrend von Fußball-Zweitligist Hannover 96 ist nach zwei Siegen in Folge zunächst gestoppt. Der Bundesliga-Absteiger verlor nach zuletzt zwei Siegen am 17. Spieltag beim VfL Bochum 1:2 (0:2) und bleibt mit 20 Punkten im unteren Tabellendrittel stecken. Der punktgleiche VfL zog dank der besseren Tordifferenz an den Niedersachsen vorbei und ist Elfter. Manuel Wintzheimer (14.) und Simon Zoller (28.) trafen für Bochum, der eingewechselte Marvin Ducksch konnte für Hannover nur verkürzen (65.).

Im oberen Tabellendrittel setzte sich Erzgebirge Aue im Duell der Verfolger gegen Jahn Regensburg dank eines Treffers von Sören Gonther (44.) 1:0 (1:0) durch. Aue sprang durch den ersten Sieg nach zuletzt zwei Pleiten auf den fünften Platz, drei Zähler hinter dem Relegationsrang. Regensburg ist weitere drei Punkte dahinter Siebter.

Vor 16.519 Zuschauern in Bochum agierte Hannover offensiv zu harmlos, der VfL hingegen wusste auch spielerisch zu gefallen und ging mit einer verdienten Führung in die Pause. Das Experiment mit Ostrzolek auf der Doppelsechs neben Bakalorz war gescheitert. Auch dank zweier Wechsel (Ducksch und Stendera für Ostrzolek und Muslija) kamen die Niedersachsen verbessert aus der Kabine, mehr als der Anschlusstreffer durch Ducksch gelang trotz vieler Torschüsse (insgesamt 24) nicht.

In Aue betrieben die Gastgeber vor 8300 Zuschauern in der ersten Halbzeit Chancenwucher und trafen in Person von Calogero Rizzuto zweimal binnen weniger Sekunden das Aluminium (24.), elf Minuten später scheiterte John-Patrick Strauß ebenfalls am Pfosten. Erst kurz vor der Pause erlöste Gonther die Veilchen mit seinem Tor nach Ecke (44.). In der Schlussphase wurde Regensburg stärker, Sebastian Stolze (74.) und Jann George (76.) vergaben zwei Großchancen.

1 Kommentar

  1. Ostrzolek hat in der Aufstellung nichts zu suchen. Die zweite Halbzeit mit den Veränderungen durch Ducksch und Stendera war deutlich besser. Mit einer solchen Startelf können wir auch Stuttgart schlagen. Ich hoffe, daß der Trainer das auch so sieht.

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