Hannover 96 im Flutlicht: Eine dominante Statistik gegen den KSC

HANOVER, GERMANY - AUGUST 16: goalkeeper Leo Weinkauf of Hannover in action during the 2. Bundesliga 2026/27 match between Hannover 96 and VfL Wolfsburg at Heinz von Heiden Arena on August 16, 2026 in Hanover, Germany. (Photo by Selim Sudheimer/Getty Images)

Endlich haben das Transferwirrwarr und die Gerüchteküche ein Ende und wir können uns wieder auf das konzentrieren, was uns alle verbindet: Hannover 96. Flutlicht an einem Freitagabend – da schlägt mein Fußballherz doch prompt höher.

Und durch den Sieg in der letzten Woche ist 96 auch endlich in der Saison angekommen. Auch wenn man spielerisch natürlich noch nicht allzu sehr geglänzt hat.

Diesen Motivationsschub in Darmstadt hatte die Mannschaft auch dringend nötig, denn der KSC ist traditionell kein leicht zu bespielender Klub. Zuletzt ist das Team von Maximilian Senft allerdings ordentlich baden gegangen. Vor heimischem Publikum gab es ein 2:5 gegen den VfL Wolfsburg. Dabei machte der KSC in den ersten Minuten noch eine starke Partie und führte schnell mit 2:1. Vor allem im zweiten Abschnitt sah es in der Defensive allerdings teilweise sehr wild aus.


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Und jetzt sage ich gleich das, was ich auch vor dem Pokalspiel gegen Hemelingen gesagt habe – das soll natürlich keineswegs hochnäsig oder abfällig gegenüber Karlsruhe klingen: Die Lücken in der Hintermannschaft kommen für unsere Offensive, die sich endlich aus ihrer Flaute herauskämpfen muss, zur richtigen Zeit.

Hannover 96 gegen den KSC: Meine Hoffnung ruht auf Källman

Meine Hoffnung ruht dabei erneut auf Källman. Kind hat ja klipp und klar zu verstehen gegeben, dass Titz den Finnen wieder aufbauen soll. Ich hoffe daher, dass unser Goalgetter aus der letzten Spielzeit von Beginn an ran darf und die vorhandene Unsicherheit in der Karlsruher Defensive ausnutzen kann.

Wichtig wäre es zudem, dass Bundu von Beginn an ran darf. Gegen den relativ unerfahrenen Linksverteidiger Olli hätte er einen massiven Tempo- und körperlichen Vorteil – das muss Titz ausnutzen. Olli hat in den ersten drei Spielen bereits zweimal den gelben Karton gesehen. Wenn man ihn auf diesem Weg ausbremsen könnte, wäre das natürlich ebenfalls ein taktischer Kniff.

Die Bilanz der letzten Jahre spricht übrigens eine klare Sprache: Von den letzten fünf Spielen konnten wir vier gewinnen, die letzte Niederlage im Niedersachsenstadion gab es 1998! Seitdem gab es zehn Siege und vier Remis. Ich würde sagen: Darauf lässt sich aufbauen.

Jetzt gilt es, den Schwung aus Darmstadt mitzunehmen, die Schwächen des KSC konsequent auszunutzen und endlich auch offensiv den nächsten Schritt zu machen.

Flutlicht, Freitagabend, Niedersachsenstadion – was will man mehr?

Auf geht’s, 96!

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