3:1 gegen Greuther Fürth: Deshalb war der Heimsieg etwas Besonderes

Deshalb war der Heimsieg etwas Besonderes: Es waren nur ein paar Momente zum Spielende, die aber jeder Fan letzte Saison vermisst hat. Aber der Reihe nach: Hannover 96 gewann gegen Greuther Fürth etwas glücklich, aber verdient mit 3:1.

Besonders nach Wiederanpfiff zwischen der 46. und 65. Minute hatte Fürth einige Hochkaräter.

 

Ohne Tschauners Glanzparaden und ohne die Fürther Naivität vor dem Tor hätte es bereits 1:1 stehen können , ja müssen. Hannover sollte sich bewusst sein, dass auch in der zweiten Liga nicht alle Teams so verschwenderisch mit den Chancen umgehen wie die Gäste aus Süddeutschland.

 

Hannovers Defensive wackelte bedenklich, besonders die rechte Abwehrseite und das Zentrum wirkten anfällig. In diesen Minuten zeigte sich, warum Martin Kind einen Transfer von Salif Sané kategorisch ablehnt: Ohne ihn hätte Hannover wohl nicht so lange die Null gehalten.

Doch dank Maiers Raffinesse (2:0) und Harniks Routine (3:0) gewann Hannover 96 am Ende standesgemäß.

Nach der 85. Minute verlagerten sich die schönsten Szenen jedoch auf die Zuschauerränge. 38.000 waren in die Arena gekommen. Die meisten von ihnen werden vor allem diese letzten Minuten in Erinnerung behalten.

 

Die Fans in der Nordkurve stimmten „Europapokal – Vierschanzentournee“ an und schunkelten den „96 Walzer“.

Doch im Gegensatz zu letzter Saison, als die Fans mit dem Europapokal-Lied ihre eigene Mannschaft verspotteten, war es dieses Mal ernst gemeint.   

Am Ende blieb nur eine Frage offen:

Warum musste Hannover in die 2. Liga absteigen, um solch großartige Szenen wie im Video zu erleben?

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38.000 Zuschauer sorgen für eine ausgelassene Stimmung, die besser war als letzte Saison in der ersten Liga.

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