Nicolai Müller: Ein Neuzugang, der für mehr Tore sorgen soll

Nicolai Müller soll Tore erzielen

Nicolai Müller soll für mehr Torgefahr bei Hannover 96 sorgen. Foto: Getty Images

Hannover – Der kriselnde Fußball-Bundesligist Hannover 96 hat nach Kevin Akpoguma nun auch Nicolai Müller verpflichtet.

Der kriselnde Fußball-Bundesligist Hannover 96 hat seine ersten beiden Winterneuzugänge für den Kampf um den Klassenerhalt verpflichtet. Innenverteidiger Kevin Akpoguma (23) vom Ligarivalen TSG Hoffenheim und Offensivspieler Nicolai Müller (31) vom DFB-Pokalsieger Eintracht Frankfurt wechseln jeweils auf Leihbasis bis zum Saisonende zu den Niedersachsen. Vorbehaltlich des bestandenen Medizinchecks nach dem Jahreswechsel sollen beide Spieler am 2. Januar zur Mannschaft von Trainer Andre Breitenreiter stoßen.

„Kevin bringt viel Schnelligkeit mit, er ist zweikampfstark und hat ein gutes Kopfballspiel. Damit passt er perfekt in unser Anforderungsprofil“, sagte Manager Horst Heldt. Akpoguma durchlief von der U16 an alle Junioren-Nationalteams des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Mit der U19 wurde er 2014 Europameister.

„Nicolai ist auf nahezu allen Angriffspositionen variabel einsetzbar. Er hat über Jahre hinweg konstant unter Beweis gestellt, dass er in der Bundesliga für Tore sorgen kann“, sagte Heldt zum zweiten Winterneuzugang. Rechtsaußen Müller war erst im vergangenen Sommer nach dem historischen Bundesliga-Abstieg mit dem Hamburger SV zur Eintracht gewechselt, bei der er auch etliche Jugendteams durchlief. Bei den Hessen kam er in dieser Saison lediglich auf drei Startelfeinsätze.

Nach der schwachen Hinrunde mit elf Punkten dürften Akpoguma und Müller die ersten von mehreren personellen Verstärkungen der 96er sein. Insbesondere für den lange Zeit fehlenden Torjäger Niclas Füllkrug (Knorpelschaden) wird noch ein Ersatz gesucht. Der Vorletzte hatte am vergangenen Freitag als erstes Bundesliga-Team die Vorbereitung auf die Hinrunde aufgenommen.

Hannovers Ersatztorwart Philipp Tschauner wird eine Liga tiefer um den Klassenerhalt kämpfen. Der 33-Jährige wechselt bis zum Saisonende auf Leihbasis zum Zweitliga-Schlusslicht FC Ingolstadt, bei dem er auf mehr Spielzeit hofft. Tschauner hatte die 96er in der vergangenen Saison noch als Kapitän auf den Platz geführt, zu Beginn der laufenden Spielzeit verlor er seinen Stammplatz an Michael Esser.

1 Kommentar

  1. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! 

    Endlich spielt er für uns, auch wenn es nur erstmal für die Rückrunde ist. Aber hey, wer weiß, was alles bis dahin passiert? 

    Schon seit dem er in einer Reihe mit Johan Djourou und Matthias Ostrzolek  gefühlt gleichzeitig bei uns im Gespräch waren und plötzlich bei HSV unterschrieben haben, hatte ich ihn mit einem halben Blick verfolgt. Meiner Meinung nach ist er genau der Typ, den wir im momentanen Situation brauchen; einer mit Erfahrung und Können, der in schwierigen Phasen  die anderen auch mitreißen kann. Neben dem Rückkehrer Prib (abgesehen von Bebou), Pirmin, Felipe, Anton und Sorg -auch Baka und Henne gehören dazu-  werden wir wieder ein paar Spieler auf dem Feld haben, die beim ersten Gegentreffer  gleich nicht den Kopf hängen lassen. Insgesamt bin ich hoffnungsvoll, dass wir es wieder hinbekommen, auch wenn wir ein schweres Auftaktprogramm haben! Was bleibt uns übrig?

    In diesem Sinne:

    Allen Roten und dem 96Freunde-Team

    EIN FROHES NEUES JAHR!

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