Korb und Teuchert lassen Slomka durchatmen – HSV springt an die Spitze

Mirko Slomka kann erstmal aufatmen. Foto: Getty Images

Hannover – Mirko Slomka gelingt in Dresden der Befreiungsschlag. Hannover 96 gewinnt mit 2:0. Der Hamburger SV ist unterdessen neuer Tabellenführer in der 2. Fußball-Bundesliga. Das Team gewann gegen Greuther Fürth hochverdient mit 2:0.

Julian Korb und Cedric Teuchert von Hannover 96 ließen ihren schwer in die Kritik geratenen Trainer Mirko Slomka vorerst durchatmen. Sie erzielten die Tore beim 2:0 (0:0)-Auswärtssieg der Niedersachsen bei Dynamo Dresden. Im dritten Spiel des Tages trennten sich der SV Sandhausen und Überraschungsteam Erzgebirge Aue 2:2 (2:1).

„Dresden hat uns das Leben sehr schwer gemacht, aber wir sind von Minute zu Minute stärker geworden. Wir waren heute eine echte Einheit auf dem Platz und haben verdient gewonnen“, sagte Slomka bei Sky: „Wir wussten, dass wir uns nach dem Nürnberg-Spiel anders präsentieren mussten.“

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In Hamburg entwickelte sich vor 44.180 Zuschauern in der ersten Halbzeit ein Spiel auf ein Tor, nur im Torabschluss offenbarte Heckings Team eklatante Schwächen. In den letzten zehn Minuten wurden die Franken mutiger und trafen prompt ins Netz, der Treffer von Tobias Mohr (37.) zählte wegen einer Abseitsposition jedoch nicht.

In der zweiten Hälfte platzte dann früh der Knoten. Jeremy Dudziak (49.) köpfte die Hanseaten nach Flanke von Tim Leibold in Führung. In der Schlussphase legte Sonny Kittel (85.) sehenswert nach.

Die Verantwortlichen des Erstliga-Absteigers Hannover hatten nach der 0:4-Pleite in der Vorwoche gegen den 1. FC Nürnberg eine „erkennbare Leistungssteigerung“ gefordert. Vor 28.359 Zuschauern in Dresden agierte 96 dann tatsächlich druckvoller und spielte sich in der ersten Halbzeit ein Chancenplus heraus.

Nach dem Seitenwechsel war das Spiel komplett offen, Chancen gab es auf beiden Seiten. Hannovers Marc Stendera (58.) traf die Latte. Wenig später wurde Dresdens Niklas Kreuzer nach einem Kopfstoß gegen Miiko Albornoz (65.) vom Platz gestellt. Auch der bereits verwarnte Schwede musste mit Gelb-Rot vorzeitig runter. Sieben Minuten später traf Korb nach toller Vorarbeit von Stendera zur Führung, Cedric Teuchert (89.) sorgte schließlich für die Entscheidung.

Ein Eigentor von Alexander Schirow (5.) brachte Aue in Sandhausen in Führung. Aziz Bouhaddouz (16.) und Kevin Behrens (26.) drehten das Spiel vor 5042 Zuschauern noch vor der Pause zugunsten der Mannschaft von Trainer Uwe Koschinat. Eine knappe Viertelstunde vor dem Ende verwandelte Aues Pascal Testroet einen Handelfmeter nach Videobeweis zum Endstand (77.).

1 Kommentar

  1. Keine Ahnung, was mit Dynamo Dresden los war. Wenn sie Fußball gespielt hätten, wäre 96 untergegangen. Was 96 abgeliefert hat, war in meinen Augen erneut grottenschlecht und nur mit Glück wurde das Spiel gewonnen. Ich mußte mir erneut über weiter Teile planloses Spielplatzgebolze ansehen und das kann wohl kaum die Zukunft sein.

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