Horst Heldt: Beim „Hammer-Auftaktprogramm“ will Hannover 96 die Favoriten ärgern – Esser bedankt sich bei Tschauner

Andre Breitenreiter und seinem Team fehlte zuletzt das sportliche Glück - doch das wird dank harter Arbeit wieder zurückkommen (Photo by PIXATHLON/PIXATHLON/SID/)

Hannover – Trainer Andre Breitenreiter will mit Hannover 96 in der neuen Saison der Fußball-Bundesliga erneut überraschen.

Mit Optimismus ins „Hammerprogramm“: Trainer Andre Breitenreiter (44) will mit Hannover 96 in der neuen Saison der Fußball-Bundesliga erneut überraschen – und damit am besten schon zum Auftakt beim selbsternannten Europapokal-Anwärter Werder Bremen am Samstag (15.30 Uhr/Sky) anfangen.

„Es ist ein schwieriger Start, aber auch eine schöne Herausforderung“, sagte Breitenreiter zu den ersten Aufgaben in der Liga.

Nach dem Auswärtsspiel in Bremen warten Duelle mit Borussia Dortmund und bei RB Leipzig auf die 96er. „Realistisch gesehen haben wir ein Hammer-Auftaktprogramm“, sagte Horst Heldt.

In Bremen, das laut Breitenreiter „gute und teure Verpflichtungen“ getätigt hat, kann der Trainer nur vielleicht auf Genki Haraguchi setzen, der den Sieg im Pokal beim Karlsruher SC (6:0) wegen einer Oberschenkelzerrung verpasst hatte. Wahrscheinlich reicht die Zeit nicht aus, dass Haraguchi fit für die Startelf ist.

Sommer-Zugang Bobby Wood fehlt in der Hansestadt wegen einer Gelb-Rot-Sperre aus seiner Zeit beim Hamburger SV. Trainer André Breitenreiter dürfte deshalb wohl wieder seiner Startelef aus dem Pokalspiel gegen den Karlsruher SC (6:0) vertrauen. Das würde auch bedeuten, dass Youngster Linton Maina zu seinem ersten Startelf-Einsatz in der Bundesliga kommt, falls Haraguchi nicht rechtzeitig fit wird.

Auch für Michael Esser ist das Spiel gegen Werder Bremen eine Premiere: Der Torhüter von Hannover 96 darf zum ersten Mal als reguläre Nummer 1 in der Bundesliga ran, nachdem er in der Saison zuvor nur sporadisch bei Verletzungen und gesundheitsbedingten Ausfällen von Philipp Tschauner zum Einsatz kam. Einer dieser sporadischen Einsätze von Michael Esser war ausgerechnet das Auswärtsspiel in Bremen, das Hannover 96 kläglich mit 0:4 verloren gab. In einem Interview mit der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ betonte Esser jedoch diese Woche, dass er versuche, nicht zu sehr an die 0:4-Klatsche zu denken. Gleichzeitig bedankte sich Esser bei Philipp Tschauner für dessen Fairness: Nach der internen Bekanntgabe der neuen Reihenfolge im Tor hatte Tschauner seinem Konkurrenten herzlich gratuliert und viel Erfolg gewünscht.

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