Hannovers U23 wird zum Titelanwärter

Die U23 von Hannover 96 spielt seit mittlerweile 7 Jahren in der Regionalliga Nord, die Saison 2018/2019 könnte jedoch die letzte sein. Die jungen Roten geben Woche für Woche 100 Prozent und die kämpferische Leistung zahlt sich bis dato absolut aus. Wie komfortabel die Lage ist, lest ihr hier…

Die U23 von Hannover 96 sorgte in der Vergangenheit nie für Schlagzeilen. Die Truppe von Christoph Dabrowski hält sich seit  7 Jahren in der Regionalliga Nord auf, zumeist im unspektakulären Mittelfeld. Aufgrund der Erfolge der U19 von Hannover 96 verlieren auch immer mehr Fans der Niedersachsen die zweite Mannschaft aus den Augen. Dies sollte sich nun schleunigst ändern, denn in dieser Spielzeit kann etwas sehr großes entstehen!

Nach 14 Spieltagen auf dem dritten Tabellenplatz

Nicht nur, dass die Akteure ansehnlichen Fußball liefern, auch der sportliche Erfolg bleibt ausnahmsweise mal nicht aus. Mit 24 Punkte nach 14 Spieltagen belegt 96 den dritten Tabellenplatz. Der Rückstand nach ganz oben (VfL Wolfsburg) beträgt lediglich vier Zähler. Erfolgsgarant ist die brutal starke Offensive. Mit 26 Treffen stellt man den zweitbesten Angriff der Liga und es gab in dieser Spielzeit erst einen Auftritt, bei welchem man nicht jubeln konnte.

Mittelstürmer Benjamin Hadzic spielt sich derweil immer mehr in den Fokus. In seinen 632 Einsatzminuten gelangen dem Bosnier schon 6 Treffer, beim kürzlichen Sieg in Oldenburg (1:3) traf er gleich doppelt (30. und 80.Minute). Beim Erfolg am Sonntag zeigte sich erneut die starke Moral des Teams. Bereits nach 15 Minuten geriet man in Rückstand, dennoch ließen sich die Jungs nicht unterkriegen und fighteten bis zum Schluss. Selbst nachdem man das Spiel gedreht hatte, schaltete man keinen Gang zurück und setzte den Gegner weiter unter Druck. Die Entwicklung bei der U23 ist mehr als überzeugend!

Auch in der Defensive passt derzeit alles. Mit nur 13 Gegentreffern hat man eine der stabilsten Defensivreihen und der gegnerische Angriff wird jeden Spieltag aufs neue vor große Probleme gestellt. Die Anzahl der Tore hört sich zu Anfang vielleicht nicht ganz so wenig an, allerdings muss man die Entwicklung betrachten. In den ersten Spielen konnte man selbst als Laie erkennen, dass die Defensivakteure noch nicht aufeinander abgestimmt waren und in vielen Situationen die Zuordnung gefehlt hat. Ein paar Wochen später sieht das Ganze eindeutig besser aus. In den letzten Spielen konnte Schlussmann Leo Weinkauf gleich mehrmals die Null halten, auch hier hat der Trainerstab seine Aufgabe mit Bravur erledigt.

Viel sicherer geht es nicht – Leo Weinkauf ist im Tor eine wahre Bank

Der nächste Spieltag hat es in sich
Am 20.10 kommt es nun zum ultimativen Showdown in Wolfsburg. Nicht nur, dass das Spiel der Roten gegen den VfL Wolfsburg ein Derby ist, es ist auch das Topspiel des Spieltags. Der Tabellenführer aus Wolfsburg empfängt den dritten aus Hannover. Bis dato haben die Gastgeber erst eine Niederlage hinnehmen müssen, daran wollen Dabrowski und Co. sicher etwas ändern. Die letztlichen Leistungen lassen einen zumindest träumen!

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