Hannover 96 gegen den KSC – gutes Omen für Weydandt

Vom BWL-Studenten zum Bundesliga-Profi: Hendrik Weydandt. Foto: Getty Images

Hannover 96 muss erneut zum Karlsruher Sportclub reisen. Der Rückblick zaubert den 96-Fans ein Lächeln ins Gesicht!

Alle Fußballfans blickten gespannt nach Dortmund, denn hier wurden die 32 Begegnungen der ersten Pokalrunde gezogen. Losfee Nia Künzer, Weltmeisterin von 2003, zog einige interessante Derbys, für 96 geht es jedoch wieder zum Karlsruher Sportclub. Normalerweise würde man das Zweitligaduell als eher schlechtes Los bewerten, doch der Rückblick auf das letzte Jahr macht Mut!

 

Gute Erinnerungen an den KSC…

Das letzte Duell gegen die Karlsruher verlief ganz nach dem Geschmack von Hannover 96, in der ersten DFB-Pokalrunde der letzten Saison fertigte man die Baden-Württemberger mit 6:0 ab. Das Torspektakel begann bereits nach 17 Minuten, Kevin Wimmer brachte das Team vom damaligen Trainer Breitenreiter in Führung. Bebou und Füllkrug erhöhten noch vor der Pause auf 3:0, bereits zum jetzigen Zeitpunkt war alles klar. Nach knapp einer Stunde erhöhte Asano auf 4:0, ehe die Sternstunde von Hendrik Weydandt begann!

Der märchenhafte Aufstieg von Hendrik Weydandt ist jedem bekannt, der Ursprung war das Duell beim KSC. In der 82. Minute wurde Henne für Füllkrug eingewechselt und feierte gleichzeitig sein Profidebüt für 96. Doch damit nicht genug, mit seinem anschließenden Doppelpack (85. und 90.) sorgte er international (sogar russische Medien berichteten über Weydandt) für Schlagzeilen. Mit insgesamt zehn Scorerpunkten war Weydandt in der abgelaufenen Spielzeit Hannovers Topscorer, die Rückkehr an den Ort wo alles begann dürfte doch ein gutes Omen sein.

Hier begann sein Märchen – hier soll es weitergehen. Weydandt kehrt zurück und will 96 zum Sieg schießen

Rückkehr für Florent Muslija…

Auch Florent Muslija fiebert der Partie besonders entgegen, immerhin spielte er in der letzten Saison noch für die Karlsruher. Das 20-Jährige Talent stand von 2007 bis 2018 beim KSC unter Vertrag, beim letzten Pokalspiel stand er sogar noch für den Gegner auf dem Platz. Kurz nach der Partie verpflichtete 96 ihn dann für 1,4 Millionen Euro, seitdem stand er 17-Mal für die Roten auf dem Platz und konnte zwei Ligatreffer erzielen. Allen voran sein sehenswertes Freistoßtor gegen Leverkusen dürfte jedem in Erinnerung geblieben sein.

 

Auch der Trainer kennt den Verein…

Mit Trainer Mirko Slomka hat 96 einen KSC-Kenner als Teamleiter, schließlich hatte der 51-Jährige in der Saison 2016/17 ein kurzes Intermezzo in Karlsruhe. Für zehn Spiele leitete Slomka die Geschicke, durchschnittlich holte er jedoch nur 0,8 Punkte pro Partie, zu wenig aus Sicht der Verantwortlichen. Am 04.04.2017 wurde die Trennung bekannt, das Engagement bei 96 ist das erste seit dem damaligen Vorfall.

 

Slomka war beim KSC nicht erfolgreich, dies soll sich bei 96 ändern!

 

Das Spiel, welches zwischen dem 9. und dem 12. August 2019 ausgetragen wird, steht unter komplett anderen Vorzeichen: Damals spielte 96 in der ersten Liga, Karlsruhe nur in der dritten. Nun ist es die Paarung des Erstligaabsteigers und des Zweitligaaufsteigers. Viele der Stammspieler von damals stehen nicht mehr bei 96 unter Vertrag, dennoch gehen die Niedersachsen als Favorit in die Partie. Wir dürfen uns auf eine interessante Begegnung freuen, hoffentlich mit ähnlich erfolgreichem Ausgang!

 

 

 

 

 

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