DFB zeigt sich gnädig bei Albornoz-Sperre

Miiko Albornoz erzielte ein Traumtor zum 2:3-Anschlusstreffer. Foto: Getty Images

Hannover – Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Dortmunder Abdou Diallo und den Hannoveraner Miiko Albornoz für jeweils ein Spiel gesperrt.

Das DFB-Sportgericht hat Abdou Diallo (Borussia Dortmund) und Miiko Albornoz (Hannover 96) für jeweils ein Spiel gesperrt. Sie sind damit beide kommendes Wochenende wieder in der ersten Bundesliga einsatzberechtigt.

Abdou Diallo war in der 76. Minute des Bundesligaspiels von Borussia Dortmund bei der TSG Hoffenheim am Samstag von Schiedsrichter Harm Osmers (Hannover) des Feldes verwiesen worden.

Miiko Albornoz hatte in der 29. Minute der Partie beim 1. FC Nürnberg am Samstag von Schiedsrichter Bastian Dankert (Rostock) die Rote Karte gesehen. Die rote Karte war hochumstritten, weil Albornoz seinen Gegenspieler lediglich leicht an der Schulter berührte. Beide Urteile sind rechtskräftig, die Vereine haben zugestimmt.

Albornoz ist chilenischer Nationalspieler und bereits seit dem Jahr 2014 bei Hannover 96. Er spielt entweder auf der linken Verteidigerposition oder auf der linken Außenbahn. Seine Stärken sind eher im offensiven Bereich angesiedelt, er kann präzise Flanken schlagen und gute Standards schießen. Seine defensives Stellungsspiel ist hingegen nicht immer bundesligareif. Obwohl der in Stockholm geborene Albornoz für die chilenische Nationalmannschaft aufläuft, hat er bereits viele Spieler für die schwedischen Jugendauswahlmannschaften absolviert, darunter die U18, die U19 und die U21. Im Erwachsenenalter entschied sich Miiko Albornoz dann dafür, zukünftig für Chile aufzulaufen.

Bei Hannover 96 besitzt Miiko Albornoz noch einen Vertrag bis Saisonende 2020. Ob Albornoz darüberhinaus eine Zukunft bei Hannover 96 besitzt, ist ungewiss. Der verletzte Edgar Prib wird im Laufe der Saison zurückkommen. Clubchef Martin Kind hatte sich zuletzt kritisch über die Leistungen von Miiko Albornoz geäußert. Eine Vertragsverlängerung über das Jahr 2020 hinaus gilt deshalb eher als unwahrscheinlich.

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